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Das E-Rennrad und die wichtigsten Modelle 2018

Nachdem sich E-Bikes in den Bereichen Trekking- sowie City- und auch Mountain-Bike durchgesetzt haben, ist es nun der Bereich E-Bike Rennrad, der mit elektronisch betriebenen Rädern bedient wird. Dabei hat das E-Rennrad klare Vorteile, denn durch den zusätzlichen Antrieb lässt sich der Aktionsradius der Räder steigern. Sowohl längere Strecken als auch viele Steigungen können mit dem E-Rennrad besser bewältigt werden.

 

E-Rennräder – was können sie?

Die Frage, ob ein E-Rennrad einen Sinn macht, beantworten sowohl die Hersteller als auch die Anhänger dieses Fahrradtyps mit „Ja“. Wichtig bei der Entscheidung für das passende E-Bike-Rennrad sind die Kombination von Gewicht und Antrieb sowie Akku.

Für eine sportliche Nutzung ist es beim E-Rennrad sehr wichtig, dass der E-Antrieb auch wirklich effizient arbeitet. Das heißt, dass er auf notwendigen Streckenabschnitten zum Einsatz kommt, den Fahrer aber ansonsten nicht negativ beeinträchtigt. Im Jahr 2018 bringen verschiedene Internationale Marken ihre neuen Varianten der E-Rennbikes auf den Markt. Dabei wird im Design immer wieder versucht, das E-Bike und das Rennrad zu einer perfekten Kombination werden zu lassen. Die Optik der E-Rennbikes hängt wesentlich davon ab, in welcher Größe Motor und Batterie verbaut sind und an welcher Stelle des Rahmen die elektrischen Helfer integriert sind.

 

Sind E-Bike-Rennräder ein neuer Trend?

Anders als vielfach vermutet, sind E-Bikes als Rennrad-Variante als Idee nicht ganz so neu. Bei der Entwicklung von E-Rennrädern war Haibike eines der führenden Unternehmen, das zunächst im Bereich E-Mountainbike schon sehr erfolgreich war. Schon im Jahr 2011 stellte die Marke das eQ Race vor, bei dem es sich um ein E-Rennrad aus dem Hausse Haibike handelte, das mit einem Bosch Antrieb erster Generation ausgestattet war. Bei diesem ersten Modell war der Motor noch sehr auffällig verbaut und saß direkt oberhalb des Tretlagers im Rahmendreieck, was für die praktische Nutzung etwas deplatziert war. Der Akku war direkt über dem Motor angebracht. Trotz der noch nicht optimalen Konzeption erregte das Bike Aufsehen. Das lag an der mutigen Rahmenform und auch das Gewicht des Rades mit 16 kg war damals selten für ein E-Bike. Dieser erste Typ E-Rennrad war auch als S-Pedelec gestaltet.

Das eQ Race war als Studienmodell konzipiert, hatte aber gleichzeitig dafür gesorgt, dass diesr Entwicklungsarbeiten nun dazu führten, ein praxistaugliheres E-Rennbike zu konzipieren. Im Jahr 2013 gelangte dann das erste E-Rennbike namens SDURO Race mit Serienreife von Haibike auf den Markt.

 

Das Modell 2018 von Haibike

Im Jahr 2018 ist es bei Haibike das Modell Stereo Race S 6.0, das in der neuesten Version als E-Rennbike bei Haibike erhältlich ist. In der Tretunterstützung ist die Bosch Performance Speed Motor mit 350 Watt im Einsatz, die eine Mitarbeit bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h liefert. Deshalb ist das Rad auch mit den somit vorgeschriebenen Bauteilen wie dem Rückspiegel, der Kennzeichenhalterung und den seitlichen Reflektoren ausgestattet.

 

Das E-Rennbike und das Geschwindigkeitsproblem

Der grundsätzliche Zweck beim Rennrad liegt darin, dass es eine möglichst hohe Geschwindigkeit auf zwei Rädern umsetzbar macht. Die aktuelle Bestimmung liegt aber dahingehend formuliert, dass ein Pedelec Motor bei 25 km/h die Unterstützung abriegeln muss. Für ambitionierte Radfahrer ist diese Geschwindigkeit auch ohne elektrische Unterstützung fast immer mit eigener Muskelkraft erreichbar. Aber auch dann, wenn der Motor, wie es beim S-Pedelec, bis 45 km/h noch assistiert, ist das für viele Fahrer noch nicht schnell genug. Das bedeutet, dass ein fest verbauter Motor, der ab einem Tempo von 25 km7h jeweils aussetzt, der aber dennoch mit dem Akku gemeinsam ein Mehrgewicht beim Rad von rund zehn Kilogramm mitbringt, grade für das E-Rennbike eher hinderlich als hilfreich ist.

 

Das Zusatzgewicht vom Antrieb gilt es beim e-Rennbike zu kompensieren

Der grundsätzliche Nachteil beim E-Rennbike entsteht durch das Zusatzgewicht, das sich aus dem Motor und dem Akku ergibt. Unabhängig vom eigenen Trainingsstatus stört gerade beim Rennradfahren jedes zusätzliche Kilogramm, denn grundsätzlich ist das Rennrad so aufgebaut, dass es Leichtigkeit und eine geringe Windanfälligkeit mitbringt. Der stabile, aber filigrane Rahmen, die sehr schmalen und harten Reifen sind die Basiskomponenten für eine gute Sitzhaltung und wichtige Merkmale eines Rennrades. Die Antriebslösung beim E-Rennbike ist daher sehr wichtig, damit das Gewicht so gering wie möglich gehalten wird.

Auch der freie Lauf der Kette spielt beim E-Rennbike eine wichtige Rolle. Dahingehend ist auch die Frage wichtig, inwieweit sich ein Antrieb auf die Schaltvorgänge auswirkt, was bei der Entwicklung des E-Rennrades sehr wichtig zu berücksichtigen ist.

Zur Lösung des Problems von Geschwindigkeitsbegrenzung und Zusatzgewicht haben sich manche Hersteller dafür entschieden, ein leicht ein- und ausbaufähig System mit einem kleinen Akku für den punktuellen Einsatz zu verbauen. Das ermöglichen sowohl Tretlagermotoren wie auch Nachrüstsätze.

Verschiedene Marken bringen im Jahr 2018 auch E-Rennbikes auf den Markt, bei dem ein großer Akku sowie ein Mittelmotor im Rahmen bereits fest integriert sind. Das ermöglicht hohe Reichweiten in der Assistenz und einen jederzeitigen Einsatz an kritischen Stellen.

 

Neue Modelle bei KTM bringen einige Innovationen mit

Der Hersteller KTM aus Österreich hat sich entschieden, im Jahr 2018 alle seine neuen E-Modelle mit einem komplett in das Unterrohr integrierten Akku auszustatten. Die Entwiklung stammt von der ebenfalls aus Österreich stammenden Fimra Simplon. KTM setzt einen Antrieb von Bosch in das E-Rennrad. Ausgestattet mit einem Bosch Performance Line CX-Motor und einem raffiniert in das Unterrohr integrierten 500 Wh inTube Akku, ist das neue Modell Macina Elite von KTM ein wettbewerbsfähiges E-Rennbike, das zudem auch noch mit einer urbanen Ergänzung mittels Schutzblechen aufwartet.

 

Neue Modelle von Bulls

Das Modell Night Falcon als Modell 2018 setzt auf eine 20-Gang-Schaltung und kombiniert Fitness und Fahrspaß. Nutzbar ist es für die Trainingsrunde, die Tagestour oder die Wettkampfvorbereitung. Das Modell bietet ambitionierten Fahrern mit Top-Ausstattung und einem ausgereiften Rahmensystem viel Fahrspaß.

Höherpreisiger geht es beim Desert Falon zu. Dafür die das Bike mit einer Top-Ausstattung erhältlich und bringt zudem ein optimales Fahrverhalten mit. Einige der Highlights sind die Carbon Gabel sowie die Shimano Integra Schaltung.

Für Einsteiger eignet sich – auch in preislicher Hinsicht – das Modell Vulture 1 mit einer 16-Gang-Kettenschaltung.

Hochwertig aus Carbon in Bestform ist das Modell Night Hawk 2, das hocheffizient auch für anspruchsvolle Fahrer zur Verfügung steht. Ein Rad für erfahrene Vielfahrer, die Komfort schätzen.


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